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Kulturvereinigung Bad Schwalbach                                                                                                                                       31. 12. 2021

Es ist kein Tal so tief, dass es nicht wieder aufwärts geht.

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Kulturvereinigung Bad Schwalbach, wir wünschen Ihnen und uns sehnlichst ein besseres neues Jahr.

 

Die Variante Omikron hat uns, leider, wieder einen Strich durch unsere Planungen gemacht.

Nichts desto trotz:  Es ist kein Tal so tief, dass es nicht wieder aufwärts geht.

Die Kulturvereinigung ist jetzt 75 + fast 1 Jahr alt – dieses Jubiläum sollte nicht ganz spurlos vorüber gehen.  Es wurde vom August des vergangenen Jahres,  zunächst, auf den 14. Mai 2022 verlegt..

Und wie vor 6 Jahren konnten wir wieder Dr. Martina Bleymehl – Eiler  für den Festvortrag gewinnen.  Der Mai wird kommen und dem Virus droht hoffentlich das Aus.

 

Der Vorstand war in der Zwischenzeit nicht untätig, es wurde Neues geplant und Vergangenes bewertet.

 

Die Landesgartenschau hat Bad Schwalbach  einen wunderschönen Kurpark beschert.

Der Konzertplatz vor dem Kurweiher ist mit seinem Weinstand ein beliebter Treffpunkt und  damit zu der lange vermissten Kommunikations – Oase, geworden. Mit dem Platanenplatz vor dem Alleesaalgebäude bietet sich ein weiterer Ort für geselliges Miteinander an.

Die Vereine haben sich teilweise neu aufgestellt und arbeiten gut zusammen.

Bad Schwalbach hat ein neues Wohngebiet in der Oberstadt und eine Wohnanlage am Schmidtbergplatz. An der Bäderstraße wird das neue Gewerbegebiet gut angenommen. Die Gartenschau 2022 kann ein Top – Ereignis werden. Die Kulturvereinigung wird dazu, ergänzend, den Klimawandel und das damit verbundene Insektensterben in einer Vortragsveranstaltung thematisieren.

Mit kompetenten Fachjournalisten sind wir darüber derzeit im Gespräch.

 

Mit der Kulturvereinigung Heidenrod verbindet uns seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit die wir demnächst mit einer  Informationsreihe über klimarelevante Themen der Zeit, wie „Unser Wald“ und „Unser Wasser“.  fortsetzen werden.

In der wiederbelebten Diskussionsreihe „Das Bad  Schwalbacher Gespräch“ stehen wichtige Bürger –Themen auf dem Programm-

„Bad Schwalbach-  Wohnstadt,  Gartenstadt, Erholungsstadt“,  „Stadt mit Zukunft in Zeiten des Klimawandels “,  „Stadtkern ohne Ladengeschäfte“,  „Die Innenstadt in Zeiten des Online-Handels“ und vieles mehr.

Zusammen mit der Kulturvereinigung Heidenrod wollen wir auch ein heißes kommunalpolitisches Eisen anfassen. „Wie steht es um eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit?“

Der Besuch der „Weltkulturerbe- Stätten“ wird fortgesetzt.

Würzburg haben wir im September 2021 bereits abgehakt. Worms, eine der drei jüdischen „Schum – Städte“ neben Speyer und Mainz, ist auf den 17. 09. 2022 terminiert.

Im Sommer 2022 geht`s wieder nach Kassel, die Documenta ist Pflichttermin. 

Denis Wittberg und die Mainzer „Schellack- Solisten“ werden am Sonntag, dem 16. November 2022, wieder im Kurhaus das Publikum in die goldenen Schlagerzeiten der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts entführen.

Unser Weinforum mit Weinproben wird fortgesetzt, ergänzt durch Weinwissen und Weinreisen zu wichtigen Winzern im Rheingau und  den benachbarten Weinanbaugebieten Rheinhessen, Pfalz, Mittelrhein und Nahe. 

Die Filmabende in der Stadtbücherei  wird es, sobald die Corona-Lage  es  zulässt, wieder geben. Viele Filme von Weltruf  warten auf ihre Vorführung.

Der Literatur- und Kunst-Arbeitskreis ist fester Bestandteil  unseres Vereinslebens und derzeit – unter Schutzbestimmungen, wieder aktiv.

Die Lehrer unserer Jugendmusikschule bieten derzeit unter den geltenden Schutzbestimmungen nur Einzelunterricht an und warten darauf, dass sie wieder gemeinsam mit ihren Schülern in Gruppen proben dürfen. 

Ein vielfältiges Kulturangebot  den Bürgern Bad Schwabachs anzubieten  ist  seit 75+1 Jahren  unser wichtigstes Anliegen und dabei wird es bleiben.

Der Vorstand der Kulturvereinigung wünscht Ihnen und Euch alles Gute für 2022. 

Und bleiben Sie gesund – das ist das wichtigste.

Für der Vorstand

Ihr Dieter Klein

Wiesbadener Kurier über die Veranstaltung der Kulturvereinigung mit Petra Fahrnländer (am 27.10.2021 in der Stadtbücherei)

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Im Wiesbadener Kurier erschien am 28. Mai 2021 ein Artikel unter dem Titel: "Paketlösung" soll "Events" wieder anschieben. Er basiert auf einer Mitteilung der Kulturvereinigungen Heidenrod und Bad Schwalbach, die wir hier im Original wiedergeben.

Die Kultur braucht Freunde und Geld, denn sie ist mehr als nur überflüssiges Beiwerk.

Das Kultur-Förderprogramm des Bundes, das in diesem Sommer vorrangig Freiluftveranstaltungen unterstützt, ist wenig geeignet, den ehrenamtlich arbeitenden Kulturvereinen im ländlichen Raum eine Veranstaltungs-Perspektive zu bieten. Deshalb haben die Kulturvereinigungen Heidenrod und Bad Schwalbach dem Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Frank Kilian, einen Vorschlag für die Kulturförderung in Gemeinden unserer Größenordnung unterbreitet, den wir nachfolgend zusammengefasst  mitteilen:

 

Wegen  der Corona Pandemie sind gezielte Maßnahmen für den Kulturbetrieb gerade auf der kommunalen, örtlichen Ebene unerlässlich, um Musiker, Künstler und Techniker im Kulturmanagement gezielt zu unterstützen und eine Präsentation ihrer Kunst zu ermöglichen. Die jetzigen Programme von Bund und Ländern laufen nach der Sommerpause aus. Es käme jetzt sehr darauf an, gerade im Winterhalbjahr und zu 2022 eine entsprechende Anschlussfinanzierung und Förderung sicherzustellen. Die Auswirkungen der Corona Krise im Kulturbereich werden anhaltend bleiben, so dass staatliche Programme hier unerlässlich bleiben. 

 

Dabei sollten Kooperationen der Kommunen mit Partnern und insbesondere den örtlichen Kulturvereinen angestrebt werden oder die Verantwortung auf die Kommunen zur Durchführung übertragen werden können. Daher rührt der Vorschlag für ein zusätzliches Förderprogramm mit einem klar definierten Rahmen und Ausrichtung auf die oben benannten Kommunen und Trägerschaften. Dadurch könnte in Hessen und auch im Rheingau Taunus Kreis viel bewegt werden und vor allem mehr in die Fläche auch im ländlichen Raum gebracht werden. Dabei sollen nicht einzelne Konzerte oder Kulturevents gefördert werden, sondern Blöcke oder Programme, die entsprechende Vorhaben bündeln und zusammenfassend darstellen.

 

Es erscheint uns sinnstiftend und zweckmäßig, wenn der Kreis hierzu die Initiative ergreifen würde und dies vielleicht auch über den Hessischen Städte- und Gemeindebund, sowie den Landkreistag auf den Weg brächte. Es wäre uns ein Anliegen, wenn die im Kreistag vertretenen Parteien und die Landtagsabgeordneten aus der Region dies unterstützen würden. 

 

Für ein solches Förderprogramm sollten vor allem folgende Aspekte zum Tragen kommen:

 

  • Förderung in Kommunen bis zu 15.000 Einwohnern im Zeitraum bis Ende 2022 

  • Möglichkeit der Kooperation benachbarter Kommunen und des jeweiligen Landkreises

  • Antragstellung durch die Kommune in Partnerschaft eines örtlichen Kulturvereins oder ähnlichen Partners 

  • Förderung von verschiedenen üblichen Formaten 

  • Paketlösung: Keine Einzelförderung sondern Förderung von etwa 10 - 12  Veranstaltungen über 6 Monate

  • Fördersummen bis etwa 1.500,- € pro Konzert / Veranstaltung unter Vorlage eines Finanzierungsrahmens

  • Förderung von bis zu 3 Ausstellungen mit bis zu 3.000,- € unter Vorlage eines Finanzierungsrahmens

  • Förderung einer Grundausstattung einer Liegenschaft mit Equipment nach Bedarf bis zu 1.500,- €

 

Die Beigeordnete des Kreises Dorothee Nabrotzky unterstützt unser Anliegen und ist auf der Suche nach politischer Unterstützung. 

6.2.2021  Stadtpostille Bad Schwalbach 

70 Jahre Kulturvereinigung  -  Ein vielseitiges Programm ist geplant

Das Coronavirus hat seit März 2020 auch die Bad Schwalbacher Kulturvereinigung unfreiwillig in den Tiefschlaf versetzt. Keine Veranstaltungen, keine Kulturreisen, keine Filmabende, keine Arbeitskreise. „Im neuen Jahr wollen wir trotz weiterer Pandemie-Einschränkungen ein Programm für die Kreisstadt erarbeiten und dieses gemeinsam mit den kulturtragenden Vereinen der Stadt anbieten“, verrät der Vereinsvorsitzende Dieter Klein.

 

Die Kulturvereinigung begeht in diesem jahr ihr 70-jähriges Jubiläum. Somit ist jetzt schon ein besonders abwechslungsreiches Programm angedacht, das umgesetzt werden soll, sofern das Virus es zulässt. Das Kultur-Repertoire sieht unter anderem eine Informationsreihe mit der Kulturvereinigung Heidenrod über die klimarelevanten Themen der Zeit wie „Unser Wald“, „Unser Wasser“ vor. Außerdem soll die Diskussionsreihe „Das Bad Schwalbacher Gespräch“ mit Bürger-Themen wie „Bad Schwalbach - Einkaufsstadt ohne Zukunft?“ und „Bad Schwalbach - Stadt ohne Geld?“ wiederbelebt werden.

 

Es werden auch weitere Kunst- und Kulturreisen angeboten. So führen die nächsten Reisen zur Residenz in Würzburg am

11. Juni sowie am 11. September zum Park Wilhelmshöhe mit einem Besuch des Gebrüder Grimm Museums in Kassel. Bei den Filmabenden in der Stadtbücherei warten zahlreiche weltbekannte Filme auf ihre Vorführung. Die Stadtbücherei bietet einen digitalen Medien-Verleih über den Onleihe-Verbund Hessen „hessen.onleihe.de" an. Und die Lehrer der Jugendmusikschule setzen zurzeit noch auf Fernunterricht.

 

„Ein vielfältiges Kulturangebot für die BürgerInnen Bad Schwalbachs anzubieten, ist seit 70 Jahren unser vorderstes Anliegen und dabei wird es bleiben“, so Dieter Klein. 

Dezember 2020

Petra Fahrnländer auf der Bühne und privat

Petra Fahrnländer war bis zu ihrem Umzug nach Österreich engagiertes Mitglied der Kulturvereinigung. Wir erinnern uns noch gerne an die Lesungen der ehemaligen Wiesbadener Staatsschauspielerin, die zu den Höhepunkten unserer künstlerischen Angebote im Alleesaal gehörten. Auch mit tatkräftigem Zupacken und handwerklichem Geschick hat sie sich bei der räumlichen Gestaltung für die Filmabende in der Stadtbücherei eingebracht. 

Und jetzt in der Corona–Zeit hat sie ein autobiografisches Buch mit dem Titel „Petra Fahrnländer auf der Bühne und privat“ geschrieben. Mit diesem Buch taucht der Leser in die Kindheit und Jugend der Schauspielerin ein. Es ist ein Bericht über ihr Leben, ihre Ängste, ihre Sehnsüchte in Bildern und Gedichten, die ihr berufliches und privates Leben reflektieren, mit vielen Einblicken in die Theaterwelt hinter und auf der Bühne. 

Das Buch ist im Girgis-Verlag erschienen und in der Buchhandlung am Rathaus erhältlich. Preis: 16,90 € 

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05.10.2020  Wiesbadener Kurier

Kulturvereinigung Bad Schwalbach mit neuem Vorstand

BAD SCHWALBACH - (red). Die Kulturvereinigung Bad Schwalbach hat in ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzender bleibt Dieter Klein, zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden der frühere Bürgermeister Martin Hußmann und Ernst Dietzel gewählt. Die Finanzen des Vereins verwaltet weiterhin Rodica Fackelmann, Irene Rumpf bleibt Schriftführerin. Als Beisitzer bestätigt wurden Trudi Westerwelle, Ursula Boy-Malsch und Hilde Klein-Reifenberger sowie Hardi Gerbig. Neu im Vorstand sind Wolfgang Etz und Klaus Rumpf. In der ersten Sitzung des neuen Vorstands im Oktober soll über das Programm für 2021 und über die Aufgabenverteilung gesprochen werden.